Eistherapie - kontraindiziert bei Sportverletzungen?

Auf der Grundlage der physiologischen Wirkungen von auf den Organismus und der Physiologie der Wundheilung werden die folgenden "Statements" begründet: 1. In der akuten Phase einer Verletzung, den ersten 24 bis 48 Stunden, verlaufen die durch anwendung provozierten physiologischen Wirkungen konträr zur normalen physiologischen Wundheilung und stellen somit eine Kontraindikation dar! 2. Im weiteren Verlauf der Wundheilung, nach 48 bzw. 72 Stunden, bedeuten längere applikationen ebenfalls eine Kontraindikation für die Behandlung von Sportverletzungen! Folglich sind Kühlsprays für die Behandlung von Sportverletzungen nicht geeignet und sogar schädlich. (Diese "Statements" werden aus der Sicht normaler physiologischer Wundheilungsprozesse gemacht. Nicht berücksichtigt werden symptomatische Wirkungen wie Schmerzhemmung und Wohlbefinden.) Die positiven Effekte, die man dem zuspricht, sind wissenschaftlich nicht bewiesen und auch durch klinische Untersuchungen nicht bestätigt. applikationen sind deshalb mit äußerster Vorsicht zu betrachten!
© Copyright 1992 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Eis
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1992
Ausgabe:22(1992)2, S. 5-8
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1992_2_5-8_Wingerden.pdf
Jahrgang:22
Heft:2
Seiten:5-8
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch