Videotechnologien für den Spitzensport

Grundaspekte der gerätetechnischen Ausstattung werden beschrieben und praktische Empfehlungen zum sportmotorischen Videotraining werden gegeben. Der relativ große Aufwand des Videotrainings sowie seine anspruchsvolle Intention erfordern einen begründeten, geplanten und systematischen Einsatz mit vorab klar definierter Zielstellung und Konzeption. Folgende bewegungsspezifische und kommunikative Voraussetzungen und Bedingungen sollten beim sportmotorischen Videotraining grundsätzlich beachtet werden: 1. Merkmalsfestlegung vor Beginn des Videotrainings, 2. Zeitliche Abfolge der Merkmalssteuerung festlegen, 3. Verteilung von Videoinformationen, 4. Optimale Dauer einer Video-TE: 20-40 min., 5. Ausbildung kongruenter Wahrnehmungsmuster, 6. Videotraining muss kontinuierlich erfolgen, 7. Im Videotraining sind kurze Zeitintervalle auszuwählen, 8. Der Sportler soll sich ungestört selbst einschätzen, 9. Soll-Ist-Diskrepanzen sichtbar machen, 10. Aufmerksamkeit stets nur auf ein best. Beobachtungsmerkmal und auf seine eigenen Bilder lenken, 11. Bewährte Visualisationsformen sind eine dreimalige Präsentationswiederholung, eine vierfache Zeitdehnung, ein mittlerer Abstraktionsgrad bei der graphischen Aufbereitung von Bewegungsabläufen. 12.Observatives Heimtraining (Videos) ermöglichen, 13. Aufgaben und Anforderungen vor einer Video-TE präzise festlegen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1991
Ausgabe:21(1991)1, S. 50-55
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1991_1_50-55_Daugs.pdf
Jahrgang:21
Heft:1
Seiten:50-55
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch