Untersuchungen der Ballrotation beim Tischtennis
Die Hauptzielsetzung dieser Studie ist es, die objektiven Gestzmäßigkeiten der Ballrotation in Theorie und Praxis aufzuzeigen. Dazu wurden ausgewählte Schlagtechniken der chinesischen National- und Juniorennationalmannschaft untersucht. Im Spiel Mann gegen Maschine wurde die Rotation bei Topspin, Konterball und Unterschnitt gemessen, wobei jede Technik 50 mal wiederholt werden mußte. Die Untersuchungen führten u.a. zu folgenden Erkenntnissen: 1. Die Durchschnittsrotation und Maximalrotation bei Hubtopspin, Powertopspin und starkem Unterschnitt sind bei der Juniorennationalmannschaft geringer als bei der Nationalmannschaft. Es existiert aber kein signifikanter Korrelationskoeffizient. Die Stabilität der Technik ist bei der JNM schlechter als bei der NM: 2. Der Powertopspin ist bei den meisten Spielern stärker als der Hubtopspin. Dafür gibt es einen deutlichen Korrelationskoeffizienten. Dieser Befund stimmt nicht mit der klassischen Lehrmeinung überein - liefert aber wichtige Erkenntnisseüber aktuelle Tendenzen im internationalen Tischtennis: Die enge Verbindung zwischen Rotation und Tempo. Hubtopspin und Powertopspin sind deshalb gleichmäßig zu trainieren. 3. Die Rotation von Hubtopspin , Powertopspin und kräftigem Unterschnitt sowie Aufschlagen ist bei Noppen-innen stärker als bei Noppen-außen. Spieler mit Noppen-außen - Belägen müssen zum einen Schnelligkeit, zum anderen Rotation trainieren. 4. Die absolute Rotation bei Unterschnitt ist nicht stärker als bei Topspin, aber
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| Subjects: | |
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| Notations: | sport games |
| Published in: | Leistungssport |
| Language: | German |
| Published: |
1991
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| Edition: | 21(1991)6, S. 37-41 |
| Online Access: | https://open-archive.sport-iat.de/ls/1991_6_37-41_Qun.pdf |
| Volume: | 21 |
| Issue: | 6 |
| Pages: | 37-41 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced |