2002055

Leistungsprinzip-Lustprinzip-Leistungssport

Die Diskussion von Thesen der gesellschaftskritisch orientierten Sportkritik ergibt, dass Leistungssport trotz arbeitsaffiner Strukturen nicht mit entfremdeter Arbeit gleichgesetzt werden darf. Dabei wird auf oekonomischer und phaenomenologischer sowie einer motivationalen Ebene argumentiert. Im Widerspruch zu entfremdeter Arbeit stehen der hohe gesellschaftliche Stellenwert sportlicher Spitzenleistungen, die oekonomisch nur beschraenkte Verwertbarkeit von Trainingsleistungen, der Erwerb von Faehigkeiten und Fertigkeiten durch Leistungstraining, der individuelle Stil, die Erlebnisstruktur sportlicher Bewegungen, die zu bewaeltigende Problemsituation des Wettkampfes. Hinsichtlich der Motivationsstruktur besteht der Gegensatz darin, dass Leistungssport persoenliche Beduerfnisse befriedigt, Indentifikation ermoeglicht und trotz gesellschaftlicher Zwaenge persoenlich motiviert ist und zu euphorischen Erlebnissen fuehren kann. Verf.-Referat
© Copyright 1972 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1972
Ausgabe:2(1972)6, S. 458-469
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1972_6_458-469_Schleske.pdf
Jahrgang:2
Heft:6
Seiten:458-469
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch