Analyse des Sprungverhaltens bei Hochspringern vor und unmittelbar nach Gewichtsbelastung verschiedener Intensität. Ein Beitrag zur speziellen Wettkampfvorbereitung des Hochspringers

Ausgehend von der subjektiven, aber haeufigen Beobachtung, dass Z. B. Zehnkaempfer nach den hohen Belastungen der ersten drei Uebungen dennoch gute und Bestleistungen im Hochsprung erzielen, veranlasst Verf. empirisch die Hypothese zu ueberpruefen, dass durch eine vorausgehende hoehere als im Sprung selbst moegliche Belastung (Erhoehung des Muskeltonus als Folge) eine bessere Aktualisierung der Sprungkraft aus der vorhandenen maximalen Muskelkraftkapazitaet moeglich ist. Ein besseres Wettkampfresultat waere die Folge. 30 Vpn, unterteilt in Wettkampfmaessige Hochspringer, Mehrkaempfer und Durchschnittsspringer, fuehrten je zweimal vor und nach drei Steigespruengen, aufgezeichnet mittels Leuchtspuraufnahmen, mit 50 Bzw. 80 der maximalen Belastungsfaehigkeit Kniebeugen durch. Aus den ermittelten Werten ergibt sich eine signifikante Leistungssteigerung, die Verf. auf die besondere Form der Aufwaermarbeit (Gewichtsbelastung) zurueckfuehren. Schumacher
© Copyright 1974 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Published by Limpert Verlag GmbH. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:strength and speed sports training science
Published in:Leistungssport
Language:German
Published: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1974
Edition:4(1974)5, S. 378-386
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1974_5_378-386_Jonath.pdf
Volume:4
Issue:5
Pages:378-386
Document types:article
Level:advanced