2002202

Zur 1. Selektion im Ringen

Die Analyse des Ringerturniers der Olympischen Spiele 1972 ergibt, dass die Ergebnisse der bundesdeutschen Ringer weder auf einen systematischen Trainingsprozess zurueckzufuehren sind noch die Folge eines modernen Auswahlsystems darstellen. Verf. fordert daher ein Vorbereitungssystem, das spaetestens beim 10jaehrigen Schueler einsetzen muss, soll das sportliche Niveau entscheidend verbessert werden. aufgrund der Tatsache, dass sich die Alterszonen der Optimalen Leistungserbringung (Zone II) vorverlagert hat, was die große Zahl der relativ jungen Finalisten und Medaillengewinner bestaetigt, laesst die Folgerung zu, dass eine fruehzeitige Spezialisierung im Ringen anzustreben ist. Ausgangspunkt des Schulungsprozesses ist der Talentauswahl-Test, der zur endgueltigen Bildung der Leistungsgruppen 6 Wochen nach dem Eingangstest wiederholt werden soll. Getestet werden u.a.: Gewandtheit, Arm- und Beinkraft, Sprungkraft, Kraft, Bewegungskoordination. Hierzu werden Tests vorgestellt. Hartmann
© Copyright 1974 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten Trainingswissenschaft Nachwuchssport
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1974
Ausgabe:4(1974)5, S. 348-352
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1974_5_348-352_Spitz.pdf
Jahrgang:4
Heft:5
Seiten:348-352
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch