Zur Prognose aussichtsreicher Sportler aufgrund morphologisch-funktionellen Daten

Verf. referieren Untersuchungsergebnisse an Spitzensportlern in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Eiskunstlauf, Turnen und Basketball. Die Untersuchungen wurden mit den allgemein bekannten Methoden der Anthropometrie vorgenommen. Es sollte die Frage geklaert werden, inwieweit morphologisch-funktionelle Besonderheiten fuer die Prognose von sportlichen Leistungen von Bedeutung sein koennen. Neben sportaerztlichen Untersuchungen wurden Unterlagen ueber die koerperliche Entwicklung jugendlicher Athleten herangezogen, sowie dynamische Beobachtungen an einer Gruppe junger Turner vorgenommen. Verf. kommen zu dem Schluss, dass die Sportarten unterschiedliche Anforderungen an die morphologischen Merkmale stellen, dass sich die koerperliche Entwicklung nur sehr zoegernd den Einfluessen sportlicher Betaetigung unterwirft, dass morphologische Merkmale mit hoher Zuverlaessigkeit die Entdeckung von erfolgreichen Nachwuchssportlern erlauben und im Alter von 12 Jahren aufgrund somatischerKennziffern bereits Vorhersagen der Leistungsentwicklung zuverlaessig sind. Die Talentsuche aufgrund von Koerperproportionen laesst zugleich die Moeglichkeit einer Spezialisierung in Einzeldisziplinen einer Sportart zu. Hartmann
© Copyright 1974 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Published by Limpert Verlag GmbH. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:junior sports biological and medical sciences
Published in:Leistungssport
Language:German
Published: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1974
Edition:4(1974)2, S. 125-129
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1974_2_125-129_Groschenkov.pdf
Volume:4
Issue:2
Pages:125-129
Document types:article
Level:advanced