2002212

Beobachtungen bei den XIII. Europameisterschaften im Schwimmen in Wien 1974

Die Beobachtungen bezueglich der unmittelbaren Wettkampfvorbereitungen ergeben eine starke Individualisierung in der Anwendung verschiedener Trainingsmittel. Dominierend ist die Tendenz zur aktiven Erholung. Mittels einer Spezialuhr, der Schlagzahluhr, wurde in den Wettkaempfen die fuer bedeutend erachtete Schlagfrequenz der Arme von den Siegern und den Welt- bzw. Europarekordschwimmern ermittelt. Alle Werte je Disziplin und Schwimmer werden interpretiert. In der Regel werden bei Maennern niedrigere Schlagfrequenzen als bei Frauen gefunden. Dies wird erklaert mit der groesseren relativen Schubkraft der Maenner. Da bei Schwimmerinnen und Schwimmern nicht von gleichgearteten anthropometrischen Merkmalen ausgegangen werden kann, wird zwecks der Talentauslese ein negatives Ausleseverfahren vorgestellt, In dem ausschliesslich hydrodynamische Voraussetzungen Beruecksichtigung finden. An die Trainingsplanung wird der Anspruch gestellt, dass sie individuell, situationsadaequat und abwechslungsreich sein soll. Schumacher
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science endurance sports
Published in:Leistungssport
Language:German
Published: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1975
Edition:5(1975)3, S. 222-230
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1975_3_222-230_Satori.pdf
Volume:5
Issue:3
Pages:222-230
Document types:article
Level:advanced