Die physische Wettkampfbelastung beim Fechten

Untersuchungen ergaben fuer deutsche Spitzenfechterinnen und -fechter eine dem normalen Sporttreibenden entsprechende kardiopulmonale Leistungsfaehigkeit. Um zu ermitteln, ob das organische Leistungsvermoegen leistungslimitierender Faktor ist, wurden bei den Olympischen Spielen 1968 und den Deutschen Meisterschaften 1969 mittels Additionsstoppuhren die reine Gefechtsdauer sowie Pausenzeiten gestoppt und die Anzahl der Gefechtsunterbrechungen ermittelt. Ergebnisse: 1.das Saebelfechten weist mit 46 die geringste, das Degenfechten mit 70 die hoechste prozentuale Aktionsdauer auf; 2. aufgrund haeufiger Gefechtsunterbrechungen und damit Erholungsmoeglichkeiten kommt der kardiopulmonalen Leistungsfaehigkeit untergeordnete Bedeutung zu; 3. neuromuskulaere und psychische Faktoren sind gewichtiger. Schumacher
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kampfsportarten
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1975
Ausgabe:5(1975)2, S. 104-107
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1975_2_104-107_Waterloh.pdf
Jahrgang:5
Heft:2
Seiten:104-107
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch