Ausgewählte Theorien des motorischen Lernens
Verf. stellt zentrale Kategorien und Theoreme neuerer Theorien des motorischenLernens vor und erlaeutert sie. Referiert wird zunaechst die Closed-loopTheorie von ADAMS mit der Annahme zweier Gedaechtnisspeicher (Wiedergabespeicher und Wiedererkennungsspeicher). Die Schema-Theorie von SCHMIDT mit der Annahme einer Open-loop-Kontrolle basiert auf der Identifizierung von Phaenomenen, die mit ADAMS Annahmen nicht vereinbar sind. Motorische Schemata entwickeln sich danach durch Abstraktionen von Wahrnehmungsinhalten; dabei bildensich Regeln zur Klassifikation der Objekte bzw. Bewegungen. Drei Schemata sindnach SCHMIDT im weiteren fuer das Entstehen von Bewegungen entscheidend: das motorische Wiedergabeschema; das motorische Wiedererkennschema und das FehlerEtikettierungsschema. Der Geltungsbereich der SCHMIDTschen Schema-Theorie beschraenkt sich allerdings auf diskrete Bewegungen, die einen definierten Anfangs- und Endpunkt haben und nicht laenger als etwa 5 Sekunden dauern. Rittner
© Copyright 1977 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Published by Bartels & Wernitz. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | training science |
| Published in: | Leistungssport |
| Language: | German |
| Published: |
Berlin
Bartels & Wernitz
1977
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| Edition: | 7(1977)6, S. 484-487 |
| Online Access: | https://open-archive.sport-iat.de/ls/1977_6_484-487_Adler.pdf |
| Volume: | 7 |
| Issue: | 6 |
| Pages: | 484-487 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced |