Verlauf der Veränderungen der psychomotorischen Leistungsfähigkeit bei Biathleten während der Ausdauerleistung mit ansteigender Intensität
Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, daß die Sportler, die sich durch einen einphasigen Verlauf der Veränderungen der psychomotorischen Leistungsfähigkeit auszeichnen, über die größeren psycho-physischen Möglichkeiten verfügen, um hohe sportliche Leistungen zu erzielen. Daraus kann geschlußfolgert werden, daß die große Toleranz gegen zunehmende Ermüdung dem Athleten optimale Schießergebnisse direkt nach dem Erreichen des Scheibenstandes ermöglicht. Der Sportler muß also sein Tempo nicht mäßigen, bevor er an den Schießstand herankommt und zum ersten Schuß anlegt, die während des Laufes erreichte Ermüdung beeinträchtigt nicht die Funktion des ZNS, sondern sie befähigt den Biathleten zu guten Schießergebnissen. Anders ist dies bei Sportlern mit zweiphasigemn Verlauf der Veränderung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit. Diese Sportler verfügen nicht über eine ausreichende Toleranz gegenüber der ansteigenden Ermüdung im sportlichen Wettkampf. Deshalb müssen sie, bevor sie den Schießstand erreichen, ihr Lauftempo drosseln, um ihren Organismus in den Bereich der größten psychomotorischen Leistungsfähigkeit zu bringen (Hf 189 - 149 S/min).
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Leistungssport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
1993
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| Ausgabe: | 23(1993)2, S. 51-54 |
| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/ls/1993_2_51-54_Chmura.pdf |
| Jahrgang: | 23 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 51-54 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |