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Untersuchungen des Bewegungsverhaltens von Ruderanfängern

In diesem Artikel werden neue Verfahren bei der Analyse des Bewegungsverhaltens am Beispiel von Ruderanfängern vorgestellt. Zu Vergleichszwecken werden die Ergebnisse aus leistungsdiagnostischen Messungen von Rennruderern herangezogen. Die Untersuchungen wurden durchgeführt, um Veränderungen der subjektiven Theorien in Lern- und Optimierungsprozessen mit einem objektiven Kriterium aus der Außensicht prüfen zu können. Die in den Einzelfallanalysen aufgezeigten Unterschiede in den Auswirkungen des Bewegungsverhaltens verweisen auf verschiedenen internen Regulationsprozesse bei den Ruderanfängern. Die dazugehörenden rekonstruierten subjektiven Theorien der Lerner enthalten inhaltliche Bestandteile und formale Struktureigenschaften, mit deren Hilfe das meßbare Bewegungsverhalten vollständig verallgemeinert werden kann. Die Verf. vermuten, daß die jeweils benutzten Lernstrategien dazu führen, den Lernprozeß mehr oder weniger erfolgreich zu durchlaufen. Sie betrachten die im Artikel vorgestellten biomechanischen Analysentrotz des hohen Aufwandes für die Aufklärung des Lernprozesses als geeignet.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1992
Ausgabe:22(1992)1, S. 50-56
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1992_1_50-56_Lippens.pdf
Jahrgang:22
Heft:1
Seiten:50-56
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch