Die Auswirkungen von aerobem und anaerobem Training auf das Muskelprofil von Kanuslalomfahrern
Kanuslalomwettkämpfe auf internationalem Niveau sind in letzter Zeit kürzer geworden. Das technische Anforderungsprofil hat sich insofern geändert, daß heute die Strecken kontinuierlicher und schneller gefahren werden. Für die Sportler haben diese Veränderungen jedoch weitreichende Konsequenzen, die vor allem im Training zu berücksichtigen sind. Muskelprofile: Es ist wahrscheinlich, daß für den Kanuslalom die Faserstruktur des Deltoid-Muskels weniger leistungsbestimmend als die des Latissimus dorsi oder des Pectoralis major ist. Energet. Anforderungen: Der Anteil der anaeroben Energiebereitstellung ist bei internationalen Athleten erheblich. Somit würden die Athleten von einem Training, das die glykolytischen Formen der Energiebereitstellung betont, profitieren. Anaerobes Training: Ein anaerobes Training, das den Einsatz der Fasern des Typ II betont, ist von großer Bedeutung. Intervalltraining sollte zusätzlich kurze maximale Wiederholungen mit kurzer Pause beinhalten, um Kraft, Schnelligkeit und anaerobe Kapazität zu verbesern. Die Ergebnisse dieses neunwöchigen Trainingsexperiments zeigen, welche Veränderungen als Folge eines kurzen, intensiven Trainingsprogrammes auftreten,bei dem aerobeEntwicklung und anaerober Metabolismus betont wurden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Leistungssport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
1991
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| Ausgabe: | 21(1991)1, S. 35-39 |
| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/ls/1991_1_35-39_Baker.pdf |
| Jahrgang: | 21 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 35-39 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |