Einfluss von Schrittlänge und Schrittfrequenz auf die Laufzeit in Sprintdisziplinen

Eine Verbesserung der Sprintleistung ist auf fuenf logische Moeglichkeiten der Variation der Leistungskomponenten Schrittfrequenz und Schrittlaenge zurueckzufuehren. Aufgrund der Tatsache, dass in der Literatur widerspruechliche Ergebnisse (sie werden systematisiert dargestellt) bezueglich der empirischen Bestaetigung der einzelnen Variationen vorliegen, versuchen Verf. unter Anwendung anderer Loesungstrategien eine Klaerung des Problems herbeizufuehren. Zur Beantwortung der Fragestellung (welchen Anteil an der Variation ... der Laufgeschwindigkeit kommen der Schrittlaenge und der Schrittfrequenz zu?) Wurden die Laufzeiten von 56 Vpn herangezogen, davon sind 56 Olympiateilnehmer (-innen) von 1972. Aus der Anwendung des regressionsanalytischen Kriteriums der Einflusshoehe auf die Sprintleistung resultiert: ausser bei einer Probandenstichprobe (N= 30; M = 11,80 Sec; S = 0,81 Sec) wird von den fuenf logischen Moeglichkeiten zur Erhoehung der Laufgeschwindigkeit um 0,1 bis 0,2 Sekunden die zunehmende Schrittfrequenz bei relativ konstanter Schrittlaenge als empirisch bestaetigt. Schumacher
© Copyright 1975 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1975
Ausgabe:5(1975)5, S. 346-351
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1975_5_346-351_Ballreich.pdf
Jahrgang:5
Heft:5
Seiten:346-351
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch