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Hat Leistung noch Zukunft. Teil 2. Zur Leistungsdiskussion - besonders am Beispiel des Sports

Verf. hält es für sinnvoller, nicht den Leistungsbegriff selbst zu definieren, sondern mit Heckhausen personen- oder umweltzentrierte Handlungen als leistungsbezogen zu bestimmen, wenn durch einen verbindlich normierten Maßstab Erfolg oder Misserfolg objektiv festgestellt werden können. Darüber hinaus sind zur Präzisierung Merkmalsdimensionen notwendig, die eine Profilierung der spezifischen Leistungshandlung (Fliessbandarbeit, Marathonlauf etc.) ermöglichen. Die Funktion des sportlichen Leistungsstrebens im sozialpädagogischen Bereich wird vor allem in der Verstärkung von sowohl aufgabenorientierter als auch konkurrenzorientierter Leistungsmotivation gesehen. damit soll einerseits nicht auf dosierte Leistungsanreize verzichtet, andererseits aber auch keine Diskriminierung unterlegener zugelassen werden. Erziehung ohne Leistungsprinzipien erscheint in Gegenwart und Zukunft dem Verf. unmöglich. als Orientierung zur Bewältigung inakzeptabler Leistungszwänge auch im Hochleistungssport gilt das Prinzip, leisten können, ohne leisten zu müssen. Schumacher
© Copyright 1975 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Theorie und gesellschaftliche Grundlagen
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1975
Ausgabe:5(1975)6, S. 419-428
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1975_6_419-428_Lenk.pdf
Jahrgang:5
Heft:6
Seiten:419-428
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch