2002332

Stress und Stressbewältigung im Hochleistungssport

Verf. hebt einen engeren Stressbegriff von einem allgemeinen ab: Stress belasted das Subjekt; dies fuehrt zu Ueberforderungen und Fehlreaktionen. Stress waehrend des Trainings wird nicht nur mit physiologischen Reaktionen beantwortet, sondern auch mit Einstellungsaenderungen, Motivationsverlust und geringerer Reaktionsbereitschaft - haeufig unbewusste Auswirkungen. Verf. plaediert fuer die Aufstellung psychologischer Trainingsplaene mit enger Verbindung zum allgemeinen Trainingsplan. Stressreduktion und Stressbewaeltigung sind demnachTeil der psychischen Vorbereitung. Zur Verbesserung der Wettkampfleistung werden Empfehlungen gegeben: 1. Kontrolle des neuro-vegetativen Spannungszustandes mit Desensibilisierungstechniken; 2. Veraenderungen des eher emotional gesteuerten Vorstartverhaltens in Richtung auf eine staerker kognitiv ausgerichtete Wettkampfantizipation (mentale Vorbereitung); 3. realistische Anpassung der Leistungs- und Verhaltensziele an die konkrete Situation im Rahmen einesgezielten Coachsystems; 4. psychotherapeutische Desensibilisierung von manifesten Belastungszustaenden. Rittner
© Copyright 1977 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Bartels & Wernitz. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Bartels & Wernitz 1977
Ausgabe:7(1977)6, S. 488-491
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1977_6_488-491_Hahn.pdf
Jahrgang:7
Heft:6
Seiten:488-491
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch