Über die Prinzipien der sportlichen Orientierung von Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang auf der altersspezifischen Veränderung in der Struktur der Bewegungsfähigkeiten

Im Rahmen der Tendenz zur fruehen Spezialisierung im Hochleistungssport stelltsich bei der Talentsuche zunehmend die Notwendigkeit, mehr Wissen ueber die Begabungsdifferenzierung im Kindesalter zu gewinnen. Verf. untersuchten 7- bis8jaehrige, 11- bis 12jaehrige und 15- bis 16jaehrige Schueler (480 Vpn) ohne besondere sportliche Vorbereitung sowie 11- bis 12jaehrige Turner, Boxer, Basketballer und Schwimmer (160 Vpn) hinsichtlich des Entwicklungsniveaus (konditionelle Grundfaehigkeiten, funktioneller Zustand des Nerv-Muskel-Apparates,Sensomotorik und psychische Prozesse; Faehigkeit zur rationellen Bewegungssteuerung unter verschiedenen Bedingungen, physische Entwicklung). Die Resultate sprachen fuer eine sehr starke Altersgebundenheit der Bewegungsfaehigkeiten. Die Bewegungsfaehigkeiten differenzieren mit zunehmendem Alter immer staerker; dem entspricht ein Wachsen der Zahl dafuer relevanter Faktoren. Einesystematische sportliche Betaetigung beschleunigt die altersspezifische Differenzierung der Bewegungsfaehigkeiten. Im Alter von 10-11 und von 15-16 ergab sich die groesste Intensitaet des strukturellen Umbaus von Bewegungsfaehigkeiten. Rittner
© Copyright 1977 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Bartels & Wernitz. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Bartels & Wernitz 1977
Ausgabe:7(1977)6, S. 503-508
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1977_6_503-508_Fillippowitsch.pdf
Jahrgang:7
Heft:6
Seiten:503-508
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch