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Den Gegner "lesen"? Möglichkeiten und Grenzen

In der Praxis der Sportarten, besonders bei denen mit unmittelbarer Auseinandersetzung zwischen Gegnern, wird immer häufiger davon gesprochen, dass der Gegner "gelesen" werden soll. Mit dieser Metapher ist die Kompetenz im Handeln eines Sportlers unmittelbar vor dem Wettkampf und während des Wettkampfs gemeint, Absichten eines Gegners zu erkennen und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Die Ausbildung dieser Kompetenz, den Gegner "lesen" zu können, erfolgt über einen längeren, zwischen Trainer und Sportler bewusst gestalteten Prozess. Sie umfasst die Leistungsvoraussetzungen Assoziations-, Antizipations-, Beurteilungsfähigkeit, Fähigkeit zur Steuerung von Emotionen und Wettkampferfahrungen, die komplex miteinander verbunden sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2011
Ausgabe:41(2011)5, S. 33-37
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/lsp11_05_33_37.pdf
Jahrgang:41
Heft:5
Seiten:33-37
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch